Beiträge von Chucky101

    Das trifft die Honda(e)Fans recht hart - ein Test vom 11. Dezember 2020.
    Optisch ist er definitiv ein Knaller, der mir gut gefällt.


    Aber - er hat im Test recht deutlich auf die Hörner bekommen
    und im Vergleich wird "unser" MINI Cooper SE genannt.


    Was meint Ihr? VG
    Oli


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    Test Honda-e Advance: Höchststrafe im Retro-Stromer


    Auszug:
    "(...) Drohend glimmt das gepanzerte Reptil in Warnorange im Display unseres Honda-e Advance auf. Bedeutet: Die Leistung und alle Nebenverbraucher werden jetzt gedrosselt. Was heißt hier jetzt! Wir fahren doch ohnehin schon mit minimaler Klimatisierung, besser an einem 5-Grad-Tag Heizung, durch die kühlen Lande. Haben eigens im versteckten Menü die Energiediebe runtergeregelt von "normal" auf "kühler". Und bekamen dies mit einem ordentlichen Reichweitensprung von 145 auf 183 Kilometer ab Ladesäule quittiert. Sollte reichen, für unsere 160-Kilometer-Testrunde, Stadt, Überland, abschließend Autobahn, auf der wir uns ohnehin mit 115 km/h Maximaltempo bescheiden.


    Doch, sorry für das Wortspiel, weit gefehlt! Auf der Autobahnetappe, vor allem ab 15 Prozent Ladestand zählt der Honda-e die Kilometer oder vielmehr die Prozente runter als habe sich die Horde auf seltene Rohstoffe spezialisierter Vampire über das Lithium in seinem brutto gar nicht mal so kleinen Speicher hergemacht: 35,5 kWh sind unterflur gebunkert, von denen allerdings nur 28,5 kWh nutzbar sind. Netto also exakt so viel wie beim Mini Cooper SE. Aber wie viel weniger macht der Nippon-Mini aus seinem Energievorrat!



    Zwischenladen als Notlösung: Nach 140 Kilometer ist Schicht


    33 kWh werden es am Ende der 158,7 Kilometer gewesen sein, die ab Ladesäule in die Akkus fließen, umgerechnet 20,8 kWh/100 km. Denn zu den 30,5 kWh, die unsere Säule ausweist kommen noch mal 2,5 kWh, die wir - festhalten - zwischenladen mussten, um nicht draußen vor den Toren Münchens zu stranden. Das ist uns zuletzt mit einem VW e-Crafter passiert, der über ebenfalls 35 kWh große Speicher verfügt, der ein beladener 3,5-Tonner-Kastenwagen ist und bei dem wir damit gerechnet haben. Auch mit den ganz frühen E-Vans von Renault und Nissan musste man schon mal bangen, Jahre her. Aber doch nicht bei diesem brandneuen, kleinen, flachen, sogar mittels Verzicht auf die Spiegel aerodynamisch rundgelutschten Kleinwagen! Der vor allem eines ausdrückt: Ich bin anders als die Supersize-Elektro-Boliden von Audi, Daimler, BMW! Klein, leicht, effizient!Naja, Zwischenstopp also, nicht so tragisch, wir haben ja einen CCS-Lader mit formal 56 kW Leistung an Bord. Zehn Minuten bis München, das muss genügen."


    Spricht mit mir! Der CCS-Lader nimmt keinen Draht auf (...) Was nun? Fünf Prozent Akku nach 140 Kilometern, 12 Kilometer, das reicht nie bis nach München-Nord, formal gut 20 Kilometer. Nächste Säule von Eon. Mist, die geht nur per App! Keine Lust auf weitere Registrierungsprozeduren. Eine kleine Luke an der Alpiq-HPC-Säule weist auf den Typ-2-Anschluss hin. Ausprobieren! Stecker angesetzt gedreht, frei ist die Ladeluke. Jetzt wird alles gut?! Ein Blick auf das Display, das per GP-Joule/Greenpeace Energy-Karte den Ladevorgang gestartet hat: 4,4 kW. Wie bitte! Soll das ein Witz sein. Formal wären es 6,6 kW, auch nicht berauschend. So stehen wir hier und können nicht anders, als den Kopf schütteln (...*)"


    Hohe Erwartung, tiefer Fall: Ein Mini SE kann es doch auch!


    "Andersherum formuliert: Unsere Erwartung an einen derart progressiv gestalteten, mit Innovationen und Screen, mit originellen Lösungen und Wohnlichkeit vollgestopfen Kleinwagen, der durchaus Premium-Ansprüche erfüllt, ohne Materialschlachten vollführen zu müssen, ist so, dass man mit einem Verbrauch unter 15 kWh/100 km rechnet. Hat schließlich der Mini Cooper SE auch hinbekommen, über die identische Runde. Den hungert man Überland auf unter 13 kWh runter, in der Stadt unter 14 kWh, bevor er auf der Autobahn mit 16 kWh/100 km etwas ausreißt. Doch für 200 Kilometer ist dieses supereffiziente Package aus dem BMW i3 durchaus realistischerweise gut. Und eben mit dieser Haltung nimmt man am Honda-Steuer Platz."


    Sahne-Seite: hyggeliges Interieur im Retro-Stil (...*)
    Infotainment: Das breite Band der Sympathie (...*)


    Wie ein Flummi: Handling vom Feinsten


    "Der Honda-e macht aber eben nicht nur im Stand einen exzellenten Eindruck, sondern auch in Fahrt. Lass doch andere in unter vier Sekunden auf 100 km/h schnalzen, die gemessenen gut sieben Sekunden des dann doch immerhin gewogene 1.625 Kilo (inkl. Fahrer) schweren Nippon-Minis fühlen sich trotz formal moderater 154 PS auch schon an, als ritte man auf einem Flummi. Ansatzlos kommt der heckgetriebene Klein-Stromer mit seinen 315 Nm aus den Startblöcken, zoomt wie am Gummiseil gezogen Richtung Horizont, da zerrt und ziept nichts in der superpräzisen, kurvenfressenden Lenkung, wie es etwa beim frontgetriebenen Mini SE schon mal der Fall ist. Da muss man noch nicht einmal den Sportmodus bemühen, der das Ansprechverhalten noch einen Tick schärfer macht. Dazu eine knarzfreie, bocksteife Karosserie und ein nicht zu harsches Fahrwerk, keine wahrnehmbare Seitenneigung, bestens kontrollierbares und mit 50:50 austariertes Handling, so kommt Go-Kart-Feeling auf, gefiltert um die Härten eines Go-Karts."


    Sensationelle Wendigkeit, schmale Spur (...*)


    Auch eine "Langstrecke" bestätigt das Bild: 22,8 kWh/100 km


    Leider eben nicht sonderlich lange. Denn erstaunlich hungrig zeigt sich der Hinterachsantrieb gerade auch auf der Stadtetappe, wo der Honda-e mit seinem Vampir-Motor soviel Strom zieht wie dann später auf der Autobahn: 18,4 kWh/100 km, wohlgemerkt laut eher beschönigender Darstellung des Bordcomputers. Überland kommt er dann laut Display mit 16,8 kWh/100 km klar, bevor es ins Abschlusskriterium geht, das sich als "Killerkriterium" erweisen sollte. Womit wir wieder am Anfang wären: Gestrandet an der CCS-Ladesäule, die nicht mit unserem knuffigen Kultstromer sprechen will. Wie schade, wo dieses Fahrzeug doch so überaus freundlich mit seiner Umgebung kommuniziert.


    PS: Ok, jeder hat zwei Versuche, der knuffige Honda kriegt Bonus: Ergänzend ein Tour-Check von München in den Chiemgau, beladen, aber moderates Autobahn- und Landstraßentempo, Lüftung auf "Normal", aber Stufe 1 bis 2. Technisch diesmal problemlose, halbstündige CCS-Zwischenladung von 35 auf 82 Prozent an der Allego-Station in Bernau (A8), die per übersichtlicher Navi-Suche schnell gefunden und angesteuert ist. Bilanz dieser Dienstfahrt: Nach 221 Kilometern haben wir im Schnitt verbraucht: 22,8 kWh/100 km, gemessen an der Ladesäule nicht im Bordcomputer.


    Fazit und alle Infos ---> * weiter unter:
    https://vision-mobility.de/new…-retro-stromer-73939.html

    ... es gibt ja noch keine finalen öffentl. Infos,
    aber es würde mich wundern, wenn das LCI 2
    bereits in 02/2021 von Band läuft bzw. Anfang
    03/2021 an den Kunden gehen würde.


    Keine Ahnung, durch Corona ist alles unsicher
    geworden und man hört auch weniger zwischen
    den Zeilen, weil es die losen Kontakte kaum gibt.


    Ich würde - ohne Gewähr - frühestens in 03/2021
    mit einer LCI 2 Produktion für Kunden rechnen.


    Ob und wie der SE ein Update erhält?
    Keine Ahnung - bin zumindest optisch nicht
    traurig einen „alten“ F56 SE erhalten zu haben :)

    Und wenn mein derzeitiger Audi im BLP > 6.000 € teurer, im Leasing aber >30% günstiger ist dann stimmt da für mich was nicht.


    ... ist also analog Verbrenner!(?)


    Audi und VWs wurden schon immer im
    Leasing subventioniert, um die Autos
    auf die Straße zu bringen.


    Haben daher selbst schon diverse VWs geordert.


    Man muss halt für sich entscheiden, ob man ein
    normales Auto oder einen MINI fahren möchte.


    MINI kann es sich anscheinend (noch) erlauben.

    Die Ära der kostenlosen Ladesäulen geht eh zu Ende, Lidl rüstet gerade schon um, Aldi und alle anderen werden relativ kurzfristig nachziehen.


    Hm, ich sehe hier in Rhein/Main
    keinerlei Umrüstungen!(?)


    Die Säulen bieten seit Beginn sprich Installation,
    entsprechende Vorrichtungen, um an Tag X ggf. das
    Laden finanziell entsprechend abrechnen zu können.


    Wenn es so kommt, vermute ich, dass man
    - ähnlich Handytarif - auch bei Lidl und Co.
    günstig(er) tanken kann?


    BTW: Wenn die Säulen funktionieren,
    idealerweise DC 50kW*, zahle ich auch gerne dafür :)



    In der Presse ist davon (noch) Nichts zu sehen:


    „(...) Bereits heute betreibe das Unternehmen mit über 270 Ladesäulen das größte E-Ladenetz im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland, so Lidl. Rund 130 Ladesäulen seien aktuell im Bau und würden bis Ende Februar 2021 in Betrieb genommen. In den folgenden Jahren wolle man den Ausbau mit einer ähnlichen Geschwindigkeit vorantreiben. Bei der Leistung setze Lidl auf einen intelligenten Mix aus verschiedenen Ladesäulen: Je nach Bedarf am jeweiligen Standort soll das Laden mit 22 bis 150 kW möglich sein. Am häufigsten *werde man DC-Schnelllader mit 50 kW einsetzen.


    Laut der Meldung aus dem letzten Jahr werden auch alle neuen und bestehenden Filialen der Supermarktkette Kaufland mit einer Ladesäule ausgerüstet. Ziel sei es, dass mittelfristig auf jedem Parkplatz vor einer der rund 3900 Kaufland- und Lidl-Märkte in Deutschland eine Ladesäule für Elektroautos steht. Kaufland gehört wie Lidl zur deutschen Schwarz Gruppe.“


    (Via: Lidl News)

    Egal ob Verbrenner oder Stromer,
    ohne ...


    Der Schnitt wird ja echt total versaut durch das "Volladen" :huh:


    ... volle Ladung :0005: ,
    hast Du ja gar keinen echten Schnitt.


    Letztendlich ist es im Winter eine harte Erfahrung.
    Ein Bekannter fährt seinen Corsa e derzeit mit
    einem Schnitt von 25-30 (!) kWh durch die Gegend.
    Auch eine ZOE im Bekanntenkreis ist nicht unter
    20kWh zu bekommen, bei Temperaturen rund
    um den Nullpunkt.


    Da schlägt sich der MINI Cooper SE nicht schlecht :0002: