sollte / kann man die bei fälliger Wartung verlangen, oder darf es dann nur "Original MINI" Teil sein?
Lieber Diethelm,
für den Cooper finde ich eine deutliche Verbesserung. Weil Original Mini legt ja nicht den Hersteller fest, und beim Cooper zumindest von 2014/15 waren die Beläge z.B. von Jurid oder Bosch etc. Nichts gegen die Firmen, die Beläge waren aus meiner Sicht von BMW/ Mini als Produktionsziel so weich vorgegeben, damit die Geschwindigkeitsregelung den Bremseingriff an der Hinterachse so zart wie möglich händeln konnte.
Ein Schalk, wer hier vermutet, dass Umsatzmaximierung durch häufigen Bremsenservice für Mini so nebenbei ein Geschäftsziel war. Bei 8.000 km im Jahr als Zweitwagen…. 
Es ist bei den Mini Werkstätten bekannt, dass die BMW mit höherem Fahrzeuggewicht besser dimensionierte Bremsanlagen und andere Bremsbeläge haben, die länger halten.
Bei den Cooper Bremsbelägen von 2014/15 war es klar so, dass sie fading Probleme hatten bei sportlicher Bergfahrweise und unter 50.000 km gehalten haben. Wir haben da ja Threads zu dem Thema im Forum. Jérôme Big-J hat hier am eigenen Cooper viel hilfreiche Info zusammengestellt.
Ich spreche hier von meinem persönlichen Mix an Fahrstrecke: Langstrecken mit auch viel gemäßigten AB Kilometern, also null Bremsbelag-Verbrauch, und Alpenpässe bis 4 Stück am Tag über 6 Tage.
Die EBC Blackstuff Beläge an der Hinterachse halten ca.70.000km statt 38.000 (Cooper)
Nachteil war nur bei Winterbetrieb der Rost an der Scheibe, da ist der Abrieb durch die EBC zu gering.
Bei Betrieb ohne Strassensalz wäre das aber kein Problem, da gibt’s praktisch keinen Rost. Es muss erwähnt werden, dass beim Cooper bei 102.000 km noch die Originale hintere Bremsscheibe Dienst tut.
Vorn bei 97.000 gewechselt auf ATE Scheibe und Belag.
Der Abrieb bei den ATE ist besser, höher, dadurch bleibt die Scheibe sauberer.