Beiträge von Northbuddy

    Im Moment möchte ich aber keine 30.000-40.000 € in ein Fahrzeug stecken, das ich in 6-8 Jahren nicht mehr, wie mir in Bezug auf die Reichweite zugesagt wurde, nutzen kann und ich dann u.U. auch nicht mehr verkauft bekomme.

    Lustig... das ist genau die Argumentation, die ich aktuell bei der Überlegung, noch einen Verbrenner zu kaufen, habe. Rund um Deutschland steigen die Hersteller aus dem Verbrenner-Geschäft aus. Und ich soll mir jetzt noch einen Zulegen in der Hoffnung, das dann, in 8-10 Jahren, wo kaum noch Hersteller Verbrenner produzieren werden (außer vielleicht für die Deutschen, die immer noch sagen werden, das es nicht anders geht) ich dafür nennenswert einen Preis erzielen werde? In meinem Fall wäre es aber ein Z4, den ich wohl bis zur endgültigen Abgabe des Führerscheins als "Schön-Wetter-Auto" in der Garage hätte (mangels elektrischer Alternative). Aber bei einem normalen Fahrzeug?


    Was aber in der Tat aktuell ein "Problem" ist (wie bei allen "neuen" technischen Entwicklungen): Die Hardware veraltet. Die Akku-Technologie entwickelt sich immer weiter (Stichwort Solid-State, etc.). Will sagen: Ein Elektrofahrzeug von heute trifft in 6-8 Jahren auf eine ganz andere, deutlich bessere, effizientere und vermutlich auch billigere Technik. Darin liegt der eigentliche Wertverlust begründet. Aber so war es schon immer mit "Early Adoptern". Wer erinnert sich noch daran, wie stolz man über seinen 286er Intel war, bis der 386er, nein 486er nein..... auf den Markt kam. ;)


    Wer aber jetzt im Golf Segment für 25-30.000€ einen neuen(!) Golf anstatt eines ID.3 nimmt (und heimische Lademöglichkeiten hat/realisieren könnte), der setzt aus meiner Sicht evtl. auf's falsche Pferd. Bei Gebrauchtwagen sieht das aktuell natürlich noch anders aus. Der besagte i3 war ja nicht nur wg. der Reichweite günstig, sondern weil er, Akkutechnisch, total veraltet war (siehe Akku gegenüber seinen aktuell im Verkauf befindlichen, Varianten). Aber für 7.000€ (immerhin 15% Gewinn gegenüber dem Einkaufspreis) würde ich den ggf. auch nehmen. Als Zweitwagen, der zumeist keine 60km am Tag fährt, ist das ein super Auto.

    Der Parkhausbetreiber kann ja machen was er will, ist ja sein Parkhaus.
    Mich stört der Grundton des Artikels - "Erste Parkhäuser verbieten E-Autos" - das impliziert, dass in Zukunft noch mehr Parkhäuser folgen werden.
    Und dann gleich der erste Satz, dass die Sanierung nach einem Brand so teuer war.
    Wer nicht den ganzen Artikel sondern nur den Anfang liest, soll - ganz bewusst so gewollt - glauben, dass immer mehr Parkhäuser E-Autos ausschließen, weil die ja so brandgefährlich und ein Risiko sind.
    Von daher kein gut geschriebener Artikel, sondern einer, der möglichst viele Klicks generieren soll.

    Ich stimme grundsätzlich zu, frage mich aber auch, wie die Überschrift sonst hätte heißen sollen? Denn im Grund ist dies ja genau das Thema. Allerdings wäre es neutraler gewesen, gleich Anfangs, vor den Sanierungskosten, etc. auf den Brand eines reinen Verbrenners als Auslöser hinzuweisen.


    Ansonsten ist es wohl das gleiche Thema wie mit den Gas-Fahrzeugen, die ja auch in manchen Tiefgaragen verboten sind. Hier sind ggf. klare Regelungen oder Rahmenbedingungen zu definieren, wie Parkhäuser langfristig auszustatten sind bzw. welche Maße sie haben müssen, damit, im Falle eines Falles, Einsatzfahrzeuge hineinfahren können. Ich kenne auch diverse Parkhäuser, in welche ich nicht einmal mit dem PKW hineinfahre, da diese so eng ausgelegt sind, das ich Angst vor Schrammen und Dellen durch andere, unvorsichtige AutofahrerInnen habe....


    Die Reichweitenanzeige zeigt mit vollem Akku ( es ist der kleine Akku) 120 km an und wir alle wissen das die Anzeige sehr optimistisch ist.
    ...
    Mir ist bekannt, dass die heutigen Akkus größer sind und damit mehr Reichweite verbunden ist. Trotzdem finde ich es für ein 6 1/2 Jahre altes Auto schlecht, wenn der Akku derart in die "Knie geht".

    Der erste i3 wurden mit 18,8kWh nutzbarer Energie ausgeliefert! Im Winter, dann Autobahn(?), da schlägt natürlich der Verbrauch zu. Was sagt denn das Batterie-Zertifikat über die verfügbare Netto-Restkapazität der Batterie? Wie hoch war denn der Verbrauch bei der Fahrt. Wenn der i3 z.B. 20kWh/100km verbraucht hat, sind das 10kWh bei der Fahrt + 20% Restkapazität = 3,76kWh, macht 13,76kWh. Wären 73% bei >100.000km und 6 Jahren Alter. Dies wären mehr, als aktuell Garantiert wird (70% Kapazität). Auf jedenfalls sollte man bei knapp über 100.000km die Batterie-Daten auslesen und ggf. bei BMW nachfragen (BMW Service etc. vorausgesetzt).

    Dann würde der Großteil leer ausgehen. Die E Autos anderer Hersteller haben noch viel längere Lieferzeiten. Derzeit sehe ich dafür keinerlei Basis für ein Förderende Q3 21.

    Aktuell reicht der Fördertopf nicht bis Ende '21 (lt. Berechnungen von NextMove (Stand 11/2020) anhand der Zulassungszahlen). Wo genau der Topf leer ist, weiß man natürlich nicht, aber spätestens Q4 sehe ich als problematisch, ggf. eben auch schon Q3.

    Da die Förderung bis 2025 läuft, gehe ich stark davon aus das der Geldtopf nochmal gefüllt wird, nur die PHEV werden wohl aus der Förderung fliegen. Das ist aber meine persönliche Einschätzung.

    Davon würde ich auch ausgehen (ich fahre einen PHEV und fahre ihn wirklich aktuell monatelang (fast) nur elektrisch, aber als ökologisch sinnvoll, insbesondere als Firmenwagen, erachte ich diese Fahrzeuge nicht (mehr)). Wurde übrigens bei der KfW-Wallbox-Förderung auch gerade gemacht (aber wird auch nicht ewig reichen). Nur: Solange es nicht passiert, ist der Topf eben ggf. leer. Wer darauf kalkulieren muss (sind immerhin 9.000€) wartet eben ggf. ab (ist ja nicht klar, ob dann die Hersteller ggf. die Preise senken müssen; ein ID.4 ist in den USA ja z.B. schon günstiger als hier) oder entscheidet sich für ein schneller lieferbares Konkurrenzprodukt (Tesla M3, ID.3, ID.4 kostet auch nicht wesentlich mehr (oder gar weniger)).


    Insofern kann ich mir schon vorstellen, das da derzeit ein Rückgang aufgrund der Verunsicherung zu verzeichnen ist.


    Nur: Warum sollte der Bestell-Rückgang jetzt die Lieferzeit längst getätigter Bestellungen beeinflussen? Eine schnellere Lieferbarkeit für den SE ließe sich aus meiner Sicht nur dadurch erklären, das BMW/Mini auf das hohe Interesse an dem Fahrzeug reagiert und die entsprechenden Fertigungskapazitäten erhöhte bzw. umverteilt hat. Wär natürlich positiv für alle wartenden (inkl. mir :D )

    Der Zug nimmt ja auch Fahrt auf. Nicht nur in den Verkaufszahlen der eAutos.



    ...im Oktober 2017 gab die Stadt bekannt, dass im Vormonat mit 5.900 Ladevorgängen ein neues Hoch erreicht worden sei, nach sonst eher knapp 3.000 Ladevorgängen in den Vorjahren....
    (Anmerkung: Also ca. 39.000 Ladevorgänge/Jahr)


    ...Insgesamt erfolgten an den gut 1.000 Ladegeräten 2020 trotz „Corona-Delle“ 312.201 Ladevorgänge. Der Dezember stach dabei mit 37.280 Ladevorgängen heraus.

    Natürlich ist das super, total sogar ... aber bei einem Mineralölkonzern schau ich da ungefähr genauso hin...

    Nun ja. Shell ist schon lange in dem Bereich aktiv. Immerhin haben sie NewMotion übernommen und sind für mich bei meinem Firmenwagen der wichtigste Partner, was Laden an öffentlichen Säulen angeht. Es passt also zu ihrer Strategie.


    Entscheidender ist am Ende die Preisfindung und Zugangsregelung (Shell Karte, alle Ladekarten, usw. usw.).

    https://ecomento.de/2021/02/15…auto-ladepunkte-bis-2025/


    Die Flächen dafür haben sie ja, find ich gut (auch wenn ich etwas zwispältig hinschaue)

    Der Weg ist doch klar....


    Wenn die Supermärkte und Discounter ins Tankstellen-, sorry, Ladegeschäft einsteigen, dann steigen die Mineralölkonzerne ins Supermarktgeschäft ein. Im Grunde werden die Tankstellen zu Bäckereien und kleinen (oder großen) Tante-Emma-Läden. Laden, Kaffee trinken und Stulle holen, weiter gehts. Denen bleibt gar nichts anderes übrig, wenn nach und nach ihre Kundschaft wegbricht, werden sie nicht tatenlos zusehen und müssen agieren.