fsmini, ich nehme Dir nur ungern Deine Vorurteile, aber die Nummer mit den unbenutzten Ladekabeln hat auch so einen Bart.
Nö, leider nicht. Mein Händler hat immer wieder solche Rückläufer. Leider. Es hängt halt sehr davon ab, ob man zuhause bzw. in der Firma laden kann. Und da sind nicht alle Firmen "voll dabei"
Deshalb soll es auch Firmen geben, die Hybride schlicht nicht erlauben. Die Kostenersparnis ist beim Fahrer (GWV), die höheren Kosten (Anschaffung, Reparatur, Wartung) bei der Firma.
Aber natürlich ist es richtig, das WENN man den Hybrid vernünftig fährt, dieser durchaus sparsam sein kann (ich habe meinen 530e über 4 Jahre im Alltag fast nur elektrisch gefahren, weil die Strecken perfekt passten. Und auf der Langstrecke war er tatsächlich erstaunlich sparsam, solange man nicht meinte, immer mit Vollgas unterwegs sein zu müssen).
Meine Firmenkutsche hat 115PS Diesel.
Damit schaffe ich meist 1100 km mit einer Tankfüllung, laut Tacho 214 ist auch ok.
Ja, aber eben nicht beides gleichzeitig 
Denke doch das ein Hybrid mit 150 PS trotz höherem Gewicht noch etwas schneller sein wird.
Kommt auf den Hybrid und seine Auslegung an.
Meine Vorgaben für einen Firmenwagen sind Diesel oder Hybrid.
Und das obwohl die Firma weiß das ich an der Firma und zu Hause keine Lademöglichkeit habe.
Und mich bestimmt auch nicht 20-30 Minuten an die Autobahn stelle um zu Laden.
Einen Hybrid lädt man nicht auf der Autobahn. Das wäre schlicht unsinnig (habe ich auch nie gemacht). Es kommt halt auf das Nutzungsprofil an. Und da liegt das Problem. Die Autobahnritter schauen nicht, ob der Hybrid oder Diesel ökologisch zu ihrem Profil passt, sondern sie rechnen mit kühlem Kopf den GWV durch und sagen sich: "Ich nehm den Hybrid. Spart mir monatlich Geld und den Sprit zahlt ja die Firma. Und wenn ich nicht laden muss, ist's auch ok."
Und genau aus diesem Grund ist es richtig, das die Hybride nicht mehr gefördert werden. Ok fände ich auch noch eine Hybrid = normaler GWV (1%) und ggf. ein Bonus bei der Anschaffung. Das wäre dann für die privaten Halter interessant, welche die Fahrtkosten mehr im Blick haben. Aber andererseits: Man kommt mit einem BEV gut zurecht, wenn man mal seine eingetretenen Denkpfade verlässt.
Ich bin letztes Wochenende mit dem BEV 530km in 5 Stunden gefahren inkl. 2 kurzer Ladestops (1x 7min. Pinkelpause, 1x 20min. Klo und Kaffee). Unterwegs war ich mich mit bis zu 150km(h (wenn erlaubt). Zugegeben. Sowas ist natürlich unzumutbar....
Aber du hast den Entscheidenden Punkt angesprochen: Die Lademöglichkeiten. Die müssen schlicht gegeben sein (egal ob privat zuhause oder öffentlich passend zum Lebensalltag). Das ist bei mir schon optimal.
PS, mein Plug in Hybrid hat eine elektrische Reichweite von 70km, das reicht mir im Normalfall aus für rein elektrischen Betrieb, der auch noch wesentlich günstiger ist.
Ansonsten sind eben 70km meiner Wegstrecke plus 20% des Rests emmissionsneutral.
Den Steuervorteil nehme ich gerne mit und bedanke mich bei allen Plugin- Verweigerern, die vermutlich noch nie einen probegefahren sind.
So sieht's bei meinem Bruder auch aus. die 70km reichen in seinem Alltag zu >95% komplett aus. Der fährt auch fast nur noch elektrisch. Aber warum er nicht gleich einen BEV genommen hat, konnte er mir nicht beantworten. Er fährt selten wirklich lange Strecken....