KW Gewindefahrwerk Clubsport 2-way inkl. Stützlager - Erfahrungen - Diskussion

  • Das Clubsport nimmt man halt hauptsächlich, wenn man damit auch auf der Strecke unterwegs sein möchte, da hier ein größerer Sturz an der Vorderachse gefahren werden kann (verstellbare Domlager).

    Hatte den Eindruck, dass ein höherer Sturz (als Serie) auch auf der Landstraße positiv ist. Gerade bei feuchter Fahrbahn.
    was die Reifen betrifft, bin ich ein Fan von den Michelins (Pilot Super Sport), würde sogar auf den einen Zentimeter Breite verzichten. Die nächste Größe wär 225, das ist aber dann too much.
    Alles in allem soll es ein Daily Driver mit sehr anspruchsvollem Fahrwerk bleiben. Der Unterschied zu V3 sind dann auch gerade 500 EUR.
    Einziges kleines Problem ist dass das Clubsport ne Mindesttieferlegung vorne von 35 mm hat, was die Reserve meines Duplex Parkers auffrisst...

  • Hatte den Eindruck, dass ein höherer Sturz (als Serie) auch auf der Landstraße positiv ist. Gerade bei feuchter Fahrbahn.

    Von der Theorie gut gedacht :)


    Aber da Du bei feuchter Fahrbahn gar nicht erst soviel Haftung aufgebaut bekommst, dass deine Reifen bei, sagen wir mal 2,4° Sturz die komplette Auflage in der Kurve erreichen, wäre das ganze wohl eher unproduktiv. Der hohe Sturz führt auch zu wesentlich mehr Reifenverschleiß bei Geradeausfahrten und natürlich auch zu einer kleineren Auflagefläche des Reifens auf der Straße. Ob die kleinere Auflage bei Nässe jetzt Vorteile bringt wird ganz sicher stark vom Reifen abhängen. Womit wir wieder bei dem Thema Reifen sind...
    Du siehst, die Eierlegendewollmilchsau ist leider nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt.


    Gruß von der OctaneFactory


    P.S: Der Unterschied vom KW 3 zum Clubsport muss nicht zwangsläufig 500€ betragen.

  • Die Federrate ist nochmal etwas anders.
    Das Clubsport hat auch zusätzlich noch eine Vorspannfeder und kann somit in einem deutlich größeren Verstellbereich gefahren werden. (allerdings ausserhalb der offiziellen Zulassung)
    Die höhere Dämpferrate ist halt auf der Rennstrecke von Vorteil. (...und wieder kommen wir zum Reifen)
    Für ein Alltagsauto, das vielleicht 2x im Jahr auf die Nordschleife geht, reicht meiner Meinung nach das Variante 3 völlig aus. Was passiert, wenn man an der Druck oder Zugstufenverstellung dreht, sollte allerdings als Mindestwissen vorausgesetzt werden.

  • @Willi Cooper, da Du ein Moderator bist, gehe ich mal davon aus, dass es jetzt ok ist, wenn ich das hier schreibe ;)


    Die OctaneFactory ist ein kleiner Onlineshop, welcher sich komplett auf die Marke MINI spezialisiert hat. Gewachsen ist das ganze durch unsere Nordschleifenleidenschaft (am 20.03. ist es enlich wieder soweit :2352: )
    Aus einer Idee ist eine Shopseite geworden, die erst im November online gegangen ist und sich weiterhin noch im Aufbau befindet. Alles, was ihr dort noch nicht findet könnt ihr gerne per Mail anfragen.
    So, da wir hier kein offizieller Forenhändler sind, und wir wirklich niemanden verärgern wollen, höre ich aber jetzt auch auf mit unserer Vorstellung. Ich denke das wichtigste ist gesagt.

  • @Apona
    Michael, Du schreibst vom 215/45R17
    bekommt man diese Größe ohne Probleme auf die Serienfelge 7x17 ET54 und auch eingetragen? Standard ist ja 205/45R17
    Abrollumfang ist +1,4% von daher würde es passen.
    Bei 215/40R17 wäre der Abrollumfang -2%, die wären mir zu klein.


    Ich liebäugle ja mit dem Nexen N8000, aufgrund Deiner Empfehlung für 100% Landstraße
    Auf dem Ring werde ich wohl nie fahren, höchstens mal mit Dir ;)