Zufriedenheit mit dem Getriebe?

  • Also ich bin bisher rund um zufrieden mit meinem Schaltgetriebe. Flüssig, Problemlos in allen Gängen und präzise. Wenn man mal so richtig sportlich unterweg ist, sind die Wege vielleicht einen Tick zu weit, aber das machen andere weitaus schlechter. Merke ich vor allem im direkten Vergleich mit unserem Bürogolf. :D


    Ich mag es übrigens, dass der Ruckwertsgang einen großen Widerstand hat. Ich finde das soll so sein, wenn man schon nicht Ziehen und Drücken muss. Hatte schon Gefährte da hat man nicht gemerkt ob es der 1. oder der Ruckwertsgang ist. Bin auf die nächsten paar tausend Kilometer freudig gespannt. :)

  • Habe das Schaltgetriebe, bisher 1500 KM.


    Prinzipiell bin ich recht zufrieden, aber himmel hoch jauchzen möchte ich dies nun auch nicht.
    Der 2. Gang will sehr sauber geführt werden und geht nur mit deutlichen Kraftaufwand rein. Der Rückwärtsgang (dies ist aber neue Marotte der Industrie) will eigenlich eher reingeschlagen werden.


    Lasse mich gerne belehren, aber da so mancher Japaner und natürlich auch andere Herstaller für meinen Geschmack besseres geliefert.


    Update zum bisher genannten.
    Habe jetzt 2500 Km abgespult und muss zugeben, dass es sich nun sehr sauber schalten lässt. Nein es ist nicht nur Gewöhnung.
    Der 2. Gang geht nun viel leichter.
    Der Rückwärtsgang, lässt sich jedoch nach wie vor, erst einlagen, wenn das Auto 100% steht, und dann auch nur mit "Schwung" über die Sperre.

  • Der Rückwärtsgang, lässt sich jedoch nach wie vor, erst einlagen, wenn das Auto 100% steht, und dann auch nur mit "Schwung" über die Sperre.


    Hat sich bei unserem R56 nicht geändert und wird sicher beim F auch so bleiben, find ich beim Rückwärtsgang aber auch gar nicht so schlimm, denn so legt man den nicht versehentlich ein.

  • Ich habe tatsächlich noch nie versucht, den Rückwärtsgang im Rollen / Fahren einzulegen...


    Gut, dass das nicht geht...

  • Hallo Zusammen,


    Ich fahre auch das Schaltgetriebe und bin damit sehr zufrieden. Allerdings ist mir der Kupplungspedalweg viel zu lang. Wir haben auch noch einen R59 und da ist der Kupplungsweg deutlich kürzer und knackiger. Der lange Weg ist wohl dem allgemeinen Komfortwunsch geschuldet.


    Viele Grüße

  • Habe das Schaltgetriebe, bisher 1500 KM.


    Prinzipiell bin ich recht zufrieden, aber himmel hoch jauchzen möchte ich dies nun auch nicht.
    Der 2. Gang will sehr sauber geführt werden und geht nur mit deutlichen Kraftaufwand rein. Der Rückwärtsgang (dies ist aber neue Marotte der Industrie) will eigenlich eher reingeschlagen werden.


    Lasse mich gerne belehren, aber da so mancher Japaner und natürlich auch andere Herstaller für meinen Geschmack besseres geliefert.


    Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Gerade die Schaltwege sind bei MINI äußerst exakt. Da muss nix genau geführt werden, die H-Schaltung führt sich fast selbst. Auch wird AUF KEINEN FALL irgend ein Gang "reingeschlagen". Die Synchronkörper rutschen von allein auf das Gangrad, wenn die Drehzahl über den Synchronring angegeglichen wurde. Dies dauert einen Moment, da die Getriebehauptwelle teilweise sehr stark abgebremst oder beschleunigt werden muss. Häufig merkt man diesen Zeitversatz beim Zurückschalten in den zweiten Gang, da dieser der Universalgang zum Abbiegen und Abbremsen ist. Dabei wird oft aus Drehzahlen von unter 2.000U/min auf über 4.000U/min beschleunigt. Das benötigt Zeit! Wenn man dabei den Ganghebel mit Kraft betätigt, wird der Verschleiß der Synchronringe deutlich ansteigen. Wenn man den Schalthebel nur mit einem Finger betätigt, zieht sich der Gang nach kurzer Zeit von selbst rein. Auch der Rückwärtsgang benötigt etwas Zeit um eingelegt werden zu können, oftmals befindet man sich noch leicht in einer Vorwärtsbewegung. Seit dem R56 ist aber auch der Rückwärtsgang synchronisiert und es gibt keinen Widerstand bei Einlegen.
    Wichtig ist bei jedem Schaltvorgang, dass die Kupplung weit genug durchgetreten wird um das Drehmoment von der Vorgelegwelle zu nehmen.

    Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.


    Albert Einstein

  • Aber der Widerstand im Rückwärtsgang ist schon bemerkbar... Wobei ich das als einen Sicherheitsaspekt sehe und es für mich vollkommen OK ist. Beim Rückwärtsgang hat der Widerstand (Bei den F56 und F55) aber meiner Meinung nach nichts mit der Synchronisation zu tun... Aber ich lasse mich gerne eines bessren Belehren. Ich auf jeden Fall schalte meist "sehr spät" in den Rückwärtsgang (rel. lange Standzeit) und drücke den Hebel dabei vorsichtig aber bestimmt über das von mir o.g. Hindernis hinweg. :)

  • Den Widerstand bei der Linksbewegung des Schalthebels spreche ich auch nicht. Der Rückwärtsgang muss klar von den Vorwärtsgängen zu unterscheiden sein. Das machen andere Hersteller durch hochziehen, runterdrücken, abschrauben oder abbrechen.
    Mir ging es um den Kraftaufwand, wo die Schaltklaue den Synchronkörper in das Gangrad schiebt, also die Vor- und Rückwärtsbewegung des Schalthebels. Habs gestern noch mal genau ausprobiert. Die Gänge lassen sich nur mit Daumen und Zeigefinger einlegen. Das geht butterweich, wenn das Getriebe genügend Zeit bekommt.
    Probiert's doch selbst mal aus!

    Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.


    Albert Einstein

  • @JumboHH Weiß ich... Hatte noch nie Probleme mit den Gängen und habe auch schon einmal probiert wie weich die gehen. :) Ich bin bis jetzt bei den Leuten, die einen Widerstand vom Rückwärtsgang angedeutet haben genau von diesem Widerstand zur Abgrenzung der Vorwärtsgänge ausgegangen. :thumbup: Sollte man, wie du es gerade so schön gesagt hast differenzieren. :)