Quietschen der Hinterachse

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    • Quietschen der Hinterachse

      Hello :)

      Seit einiger Zeit stelle ich beim Bremsen ein Quietschgeräusch auf der Hinterachse fest. Das passiert immer, wenn der (Automatik-)Clubbi bis zum Stillstand abgebremst wird und klingt dann wie als würde die Feder, die das "Bremsgewicht auffängt" quietschen. Gleiches auch wenn ich mich in einer Parklücke langsam rückwärts an den Hintermann rantaste.

      Beim Reifenwechsel angesprochen meinte der Freundliche, das sei normal und wäre technisch nicht anders lösbar. Irgendwie finde ich es dennoch komisch.
      Kennt ihr das? Gibts Vermutungen, was das sein könnte und v.a. wie mans beheben kann? ^^

      Freue mich auf Euer Feedback!
      Viele Grüße

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    • Hi,
      wenn Du Ein Auto willst, das beim Bremsen nicht aus dem letzten Loch quietscht, musst Du dich beim Wettbewerb umsehen. MINI verbaut systematisch miese Bremsenteile, weil dadurch den Werkstätten gute Einnahmequellen gesichert werden.

    • 380Volt schrieb:

      Nun ja, "normal" ist das nicht. Sicher kann man es mit ein paar Molekülen Paste beheben. Nur wo genau ? Dazu müsste es bei abgebautem Rad reproduzierbar sein.
      Im Grunde was für Selberschrauber, Werkstätten sind damit überfordert.
      "Überfordert" :0007: das klingt gut. Also normal ist das bestimmt nicht. Wie 380Volt schon schreibt einfach mal versuchen beim Räder wechsel nach zustellen.
    • Was bitte willst du da nachstellen ? Da ist nichts nach zu stellen. Ich kann es schwer erklären, nur eben so, wenn jemand mit Kompetenz und Engagement da drauf sieht, dann fällt ggf. schon was auf. Ggf. ein mal kurz zerlegen und Fachmännisch zusammenbauen. Beläge raus, Augen auf, ist "irgendwas" trocken" , ist ggf. ein Sandkorn im Belag festgefressen, wie verhalten sich die Federn der Handbremse, usw.

      Bei all diesen Adjektiven haben aber die meisten Werkstätten Defizite. Bei so was gehe ich selber bei, nehme mir Zeit(!) und finde die Fehler, ok, bei mir fummelt auch kein Fremder an Bremse und Fahrwerk, das mache ich aus Sicherheitsgründen seit 35 Jahren selber und zukünftig gibt es nur 2 Personen die DAS an meinem Fahrzeugen dürfen. Mein Hintern sitzt drin und den liebe ich.

      EDIT:
      Werkstattarbeit ist von Effizienz und Profit geprägt, in der Werkstatt, "hinten" wird das Geld verdient, in Zusammenspiel mit Tauschen, Tauschen, Tauschen. Feinjustage bei Geräuschen beherrscht keiner mehr und / oder hat keine Lust sie sich zu gering bezahlen zu lassen. Bremse zerlegen mit "überlegen", genau hin sehen, das können schnell 150,- Euro werden. Bevor die Kunden dann zucken und maulen kommt so ein Spruch wie oben " ...ist so..."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 380Volt ()

    • Die Werkstätten sind hier aber auch die Getriebenen der Vorgaben durch die Hersteller. Meist sind die AW so knapp kalkuliert, dass diese nur durch oberflächliches "Schnell, schnell" eingehalten werden können.

      Das ist mit ein Grund, warum ich meine Bremsen selbst instandsetze.

      Tatsache ist aber auch, dass bisher jeder meiner MINIs an der HA beim Bremsen überdurchschnittlich starke Geräusche produzierte. Liegt wahrscheinlich auch an der geringen Schalldämmung der Fahrgastzelle.

    • @ " Erwirtschaften"

      Früher wurde das Geld "vorne" verdient, als die Karren noch verteilt wurden, es keinen Onlinehandel gab, "Reimporte" einen erheblichen Makel hatten und kaum jemand einen kaufte ( Obwohl die Begrifflichkeit schon damals humpelte wenn man sich einen Franzosen nicht in D sondern über Belgien kaufte..)

      Damals mussten Listenpreise bezahlt werden.

      Heute ist es reziprok, kein Mensch zahlt mehr Listenpreise. ( Sixt und co. werden ca. mit 50% rabattiert, Privatpersonen bekommen locker 8-12% ) Die Kohle muss "hinten" erwirtschaftet werden. 1x Bremsen rundum (Kleinwagen bis untere Mittelklasse) sind schnell 800,- Euro oder mehr, quer durch alle Hersteller.

      Materialeinsatz 200,- Euro und 90 Minuten Arbeitszeit/ein Mitarbeiter. Der macht das dann 4x am Tag (3200 Euro Umsatz/Tag/Mitarbeiter ) ... Maximale Gewinnoptimierung nennt man das.

      Ein Kunde der möchte dass man Geräuschen nach geht, der ist in der Tat ein Störer.


      @ Geräusche

      Es gibt welche die sind normal, mehr oder weniger Rauschen bspw. Ein "Quiken" bei bestimmten Zuständen eher weniger. Wenns dann auch nicht die Beläge sind, sondern die Rückholfeder der Feststellbremse sowieso.

      EDIT, PS:

      Ich will das Fazit ziehen und mich hier aus klinken:

      Du kannst in kommerziellen Fachwerkstätten hervorragend Teile tauschen lassen. Aber sobald du mit indifferenten Fehlerbildern kommst, dann zahlst du entweder immense Summen für die Behebung , oder die gleichen Summen für die NICHTbehebung. Letzteren Zustand kannst du jeden Sonntag bei den Autodoktoren erleben wenn die Kunden mit Ihren Probleme zu denen kommen und vorher richtig gemolken wurden, für nix.

      Aus Sicht der Werkstätten ist es denen daher lieber, speziell in diesem Fall, den Austausch der Bremse in Auftrag zu geben und nicht nach einem Geräusch suchen zu müssen.
      Der Kunde erwartet "Erfolg", den kann die Werkstatt bei so einem indifferenten Fehler aber nicht versprechen - will am Ende aber trotzdem kassieren.

      Versprechen und garantieren/liefern kann sie aber im Tauschfall bspw. neue Scheiben, neue Beläge. In dem Fall ist die Rechnungsstellung "leichter" zu erklären.
      Außerdem wird an den Teilen enorm verdient, das wird vom Kunden immer vergessen. Wenn bspw. Scheiben mit 289,- auf der Rechnung stehen, so hat die Werkstatt beim Einkauf nur einen Bruchteil gezahlt.... Ein großes Argument für die heute normale Tauschpraxis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von 380Volt ()

    • Wahrscheinlich löst sich die elektrische Festellbremse nicht mehr richtig. Sind Verschmutzungen! Einfach mal mit einem Gummihammer leichte Schläge aufs Gehäuse, wirkt Wunder!

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