Beiträge von minimax666

    "Warum erinnert mich diese ewige Wasserstoff-Diskussion an die Corona-Leugner?"


    Diese Aussage von Logan finde ich irgendwo schon grenzwertig.


    Es ist erstaunlich welchen Shitstorm von den "E-Jüngern" Menschen aushalten müssen, wenn sie sich eine andere Technologie durchaus vorstellen können.


    Welche Technologie sich letztendlich durchsetzen wird kann hier niemad genau vorhersagen.


    Der "E-Bereich" des Forums ist, anders als alle anderen Bereiche, nicht unbedingt mit Respekt und Toleranz gesegnet.


    Das habe ich ja schon einmal festgestellt und trotzdem hier weiter mitgemacht. Jetzt habe ich es aber verstanden, dass andere Meinungen gar nicht gewünscht sind. Die einzige Form die Welt zu retten ist das Fahren mit Batterie-E-Autos. Glaubt weiter dran. Ich tue es nicht.

    Ich möchte dazu anmerken, dass mir mein Verkäufer bei BMW gestern mitgeteilt hat, die prognostizierten Restwerte von vor zwei Jahren sind nicht zu halten sei.


    Das ist für mich uninteressant da ich ein Kilometerleasing habe. Ohne die großzügige Forderung wäre der Hybrid heute aber teurer als vor zwei Jahren.


    Brückentechnologie, da ich persönlich die Zukunft eher in der Wasserstofftechnologie sehe. Mir sind die aktuellen Nachteile, des hohen Energieaufwandes zur Herstellung von Wasserstoff durchaus bewusst.

    Ich kann Kritik gut ab und lasse jedem Menschen gerne seine Meinung.


    Bei den von dir vorgebrachten Argumenten bist du aber genauso vom batteriegetriebenen Elektroantrieb (Electric-Head) wie ich derzeit noch vom Verbrenner (Petrol-Head) überzeugt.


    Allerdings unterstelle ich hier niemandem typisch fehlendes Wissen. Ich habe sicher Wissenslücken und stehe auch dazu, aber wer hat die nicht.


    Und ehrlich, wenn ich hier das Thema -Elektromobilität- Sinn oder Unsinn- sehe kann ich auch kein OT erkennen.


    Den Hinweis auf das von dir angenommene "Stammtisch-Niveau" meines Beitrages mit einem Smiley wegzuzwinkern macht es auch nicht besser.


    Aber lassen wir das und bleiben sachlich.

    Die Reichweite des i3 wurde -wenn ich mich recht erinnere- damals mit >200 km angegeben. Die Fahrt von meinem Bekannten führte nur 11-12 km über die zu diesem Zeitpunkt auf 60 km/h limitierte A40.


    Ich hatte den i3 2014/15 für ein Wochenende zur Probefahrt gehabt und bin damals ca.185 km weit gekommen. Der Leistungsverlust des Akkus umgerechnet auf den aktuellen E-MINI würde dann bedeuten, in ca. 7 Jahren hat ein heute neuer Wagen auch nur noch echte 120 km Reichweite (wenn es zu kalt ist eher weniger?).


    Der Weg in energieeffiziente und den nicht umweltbelastende Antrieb liegt m.E. nicht in einem rein batteriebetriebenen Elektromotor. Sicher da kann sich noch vieles ändern in den nächsten Jahren.


    Im Moment möchte ich aber keine 30.000-40.000 € in ein Fahrzeug stecken, das ich in 6-8 Jahren nicht mehr, wie mir in Bezug auf die Reichweite zugesagt wurde, nutzen kann und ich dann u.U. auch nicht mehr verkauft bekomme.


    Bis ca. 2030 sollen Verbrenner noch zulassungsfähig sein. Damit kann ich davon ausgehen, dass es bis mindestens 2040 auch eine Betriebsgarantie für diese Fahrzeuge geben wird. Die Kosten für fossile Energie wird wahrscheinlich steigen, aber bisher sind die Preise anderer Energieträger dann ebenfalls angepasst teurer geworden.


    Die aktuellen E-Autos mit ihren großen Batterien sind für mich lediglich eine Brückentechnologie, die jetzt massenhaft verkauft werden muss, damit sich die hohen Investitionen der letzten drei Jahre rasch amortisieren.

    Das ich der Elektromobilität nicht grundsätzlich abgeneigt bin hatte ich ja schon mehrfach geschrieben und dies war auch der Grund dafür, dass wir uns vor zwei Jahren einen Hybriden geleast haben.


    Die sehr geringe Reichweite (vor allem im Winter) empfinde ich allerdings als Handicap. Auf den letzten 400 km (maximale Wegstrecke 45 km ansonsten kürzer) hat er 6,8 l Benzin und 15 KW/h auf 100 km verbraucht. Mein Seat hat in der gleichen Zeit 6,2 l Sprit verbraucht. Jetzt kann man ja sagen der Strom ist emmissionsneutral da Öko. Aber trotzdem habe ich auf 100 km zusätzlich 4,70 € bezahlen müssen und Energie verbraucht.


    Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten der mit Gebrauchtwagen handelt. Er hat in vor 10 Tagen bei BMW "blind" einen i3 gekauft, in der Hoffnung ihn gut verkaufen zu können. Das Auto ist Baujahr 2014, hat 104.000 km gelaufen und 6.000 € gekostet. Er sieht richtig gepflegt aus (gerade angeschaut). Jetzt kommt (für mich) aber der Hammer. Die Reichweitenanzeige zeigt mit vollem Akku ( es ist der kleine Akku) 120 km an und wir alle wissen das die Anzeige sehr optimistisch ist.


    Am vergangenen Freitag ist mein Bekannter von Essen nach Bochum und zurück gefahren ca. 50 km. Beim Start war der Akku voll. Bei der Rückkehr waren noch 20% Akkuleistung übrig.


    Mir ist bekannt, dass die heutigen Akkus größer sind und damit mehr Reichweite verbunden ist. Trotzdem finde ich es für ein 6 1/2 Jahre altes Auto schlecht, wenn der Akku derart in die "Knie geht".


    Ich kenne auch die Argumente "wie sorgsam ist er*sie mit dem Akku umgegangen". Aber Leute die Mehrzahl der PKW-Nutzer will fahren und interessiert sich nicht für die Technik. Denen ist es egal, ob die Karre Benzin, Diesel, Wasserstoff oder Elektrizität braucht. Die tanken wenn leer. Damit können wir davon ausgehen, dass viele E-Mobile ihre "Halbwertzeit" mit 4-6 Jahren überschritten haben.


    Neue Akkus kosten auch in fünf Jahren noch eher + als - 3.000 €. Sollte die verbliebene Akkukapazität für den Nutzer auch 8-10 Jahre/120.000-160.000 km ausreichen, tendiert der Restwert des Fahrzeugen dann trotzdem gegen 0.


    Der i3 geht heute weiter an einen anderen gewerblichen Händler, da er ihn nicht mit Garantie verkaufen möchte.


    Mein Bekannter hat heute einen 330d touring Bj. 2015, +200.000 km für 11.500 € verkauft. Das zahlt wahrscheinlich niemand für ein E-Auto mit dieser Laufleistung und auch das muss in die Wertschöpfungskette (Kosten und Umwelt) mit eingerechnet werden.


    Ich möchte den Leasingvertrag für den 225 xe, der noch bis Mai 2022 läuft, gerne vorzeitig abgeben und werde ihn jetzt bei eBay einstellen.


    Falls sich jemand kostengünstig und sorgenfrei (BMW-Garantie bis Mai 2022 und noch ca. 15.000 km frei) ein eigenes Bild machen möchte, kann ihn (wenn die BMW-Bank zustimmt) für 170 € im Monat + Umschreibungsgebühr der Bank gerne haben. Billiger kann man es nicht ausprobieren und sich eine eigene Meinung bilden.

    Ist es eigentlich normal, dass der Akku bei Temperaturen um -8° auch nach 6-8 km nur eine sehr begrenzte Leistung abgibt?


    Unser Hybrid fährt seit einer Woche zu 80-90% mit dem Verbrenner.