Beiträge von geri9

    Hallo,


    ich habe letzte Woche mein Mini F57 JCW-Cabrio (BJ: 07/2019) aus einer Tuning-Fachwerkstätte abgeholt. Es wurde das Eibach-Pro Feder-Kit sowie Eibach Spurplatten (vorne 12 mm und hinten 15 mm) verbaut. Die Achsen wurde anschließend vermessen sowie der Scheinwerfer neu eingestellt. Der Wagen wurde anschließend von einem Ziviltechniker abgenommen. Es sind die originalen 18" JCW Cup Spoke 2-Tone mit der originalen Werksbereifung Dunlop Sportmaxx RT 205/40R18 Run Flat verbaut.


    Nun ist es so, dass das Fahrzeug seit dem Umbau beim Geradeauslauf nach links zieht und sich nur durch Gegenlenken (nach rechts) gerade in der Spur halten lässt. Zudem weist das Lenkrad beim freihändigen Geradeauslauf deutlich nach links, ist also nicht mittig zentriert. Besonders macht sich der "Linkslauf" bei Geschwindigkeiten von über 80 km/h bemerkbar. Es ist auf Dauer ganz schön nervig immer gegenlenken zu müssen.


    Ich brachte das Fahrzeug also wieder zur Fachwerkstätte mit der Bitte um Behebeung des Mangels. Die Spur wurde erneut vermessen und die Werte liegen - laut Auskunft der Werkstätte - absolut im richtigen Bereich. Der Luftdruck und andere Parameter wurden ebenfalls überprüft. Dennoch zieht mein Mini nach wie vor nach links.


    Die Tuningwerkstätte ist nun ratlos und meinte es könnte an der MINI-Elekronik (Servolenkungs-Einstellung) liegen welche jedoch nur in der BMW/MINI-Werkstätte eingestellt werden kann.


    Hat jemand von euch eine Ahnung wo das Problem liegen könnte?


    Gerald

    Du hast schon das richtige Gutachten. Seite 4, letzte zwei Zeilen...

    Achtung: Die von dir ("Seite 4, letzte zwei Zeilen") angesprochene "Niveauregelung" darf nicht mit dem adaptiven Fahrwerk des MINI JCW Cabrios (F57) verwechselt werden. Hier wird nämlich definitiv am Niveau (Höhe) des Fahrzeugs nichts geändert. Es wird in der Zug-/Druckstufe der Stoßdämpfer nur die Durchflussmenge des Öls reguliert. Anders gesagt, nicht die Höhe sondern die Härte wird beim MINI-Fahrwerk auf Knopfdruck verändert.

    Jetzt grätsche ich doch mal rein:


    Eibach Pro Kit Federn sind bei Fahrzeugen mit Niveauregulierung (adaptives Fahrwerk, DDC) laut Gutachten in Deutschland nicht zulassungsfähig. Wie das die Prüfstellen in Österreich handhaben, müsste vorab geklärt werden, evtl. auch mit einer aufwändigen und teuren Einzelabnahme.


    Bleibt derzeit nur ein Komplettfahrwerk mit Stilllegung der Niveauregulierung als Alternative.

    Ich weiß nicht welches Gutachten des Pro-Kits du vorliegen hast. In dem mir vorliegenden Gutachten (von der Eibach-Webseite) sind die adaptiven Fahrwerke ausdrücklich miteingeschlossen. Zitat Text: "incl. Fahrzeuge mit serienmäßiger elektronische Dämpfkraftregelung/ adaptiver Fahrwerksregelung".


    Eine teure Einzelabnahme mittels Ziviltechniker ist auch bei uns in Österreich - je nach Bundesland - meist erforderlich jedoch problemlos wenn sich der Umbau im gesetzlichen Rahmen bewegt...

    <p>
    </p>Nochmals danke an alle für die sachdienlichen Tips!


    Ich werde auf den Umbau auf 215er Reifen verzichten da mir die Eintragung bei uns im Österreich zu aufwändig ist. Zudem bleibt das Risiko, dass DTC/ABS usw. Probleme machen...


    Da ich ein adaptives Fahrwerk verbaut habe werde ich es vorerst mit dem Eibach Pro Kit Federn versuchen. Sollte ich unzufrieden sein lasse ich auf K&W umbauen und das adaptive FW stilllegen.


    Spurverbreiterung ist bei uns in Österreich angeblich nur mit maximal 2 x 12mm bei einer 7J Felge eintragungsfähig. Daher bleibt es auch bei den 12mm Platten. Da ich zur Zeit den serienmäßigen Dunlop Sportmaxx fahre wären UHP-Reifen in 205/40/R18 auch noch einen Versuch wert.


    Ich werde nach dem Umbau ein paar Bilder von unserem Cabrio hier hochladen.


    Danke nochmals an alle!

    Vorerst Danke an alle für eure Hilfe! Ja, 215/40/R18 würde ich auch auf der originalen 18" 7J MINI-Felge bevorzugen.


    ABER:


    Wenn ich auf 215/40/R18 umbauen lassen ändert sich der Abrollumfang um -1,3%. Ich habe eben erfahren, dass diese negative Tachoabweichung vom zuständigen Ziviltechniker nur mit einer Tachoanpassung akzeptiert wird. Angeblich spielt die MINI-Elektronik des F57 sowie die Traktionskontrolle nicht nicht mit wenn sich der Abrollumfang auch nur geringfügig ändert.


    Weder Mini Österreich noch eine Spezialfirma können/wollen diese Anpassung vornehmen, da diese scheinbar technisch nicht möglich ist.


    Hat bitte jemand eine Lösung?

    Folgender Plan: Da uns der Abstand zwischen Radkasten und Reifen bei unserem JCW Cabrio BJ 07-2019 zu groß ist und uns das Fahrzeug zu schmal ist möchten wir eine Eibach Spurverbreiterung je 12mm (VA/HA), das Eibach Pro Federn Kit sowie Michelin Pilot Sport IV in 215 (statt der original Dunlop Sportmax Run Flat in 205/40/R18) verbauen lassen.


    Unsere Fachwerkstätte bietet uns den Michelin Pilot Sport IV in zwei Varianten an, wovon je eine Variante auf die JCW Cup Spoke Two Tone 18" Felge montiert und anschließend mit den genannten Fahrwerksumbauten typisiert werden könnte:


    1.) 215/40/R18
    2.) 215/35/R18


    Das Fahrzeug wird mit den Eibach-Federn angeblich ca. 2 cm tiefer werden. In der Variante 1 mit 215/40/R18 würde sich die Seitenwandhohe des Reifens - verglichen mit der Originalbereifung - um 4 mm erhöhen und den Radkastenspalt so besser schließen. In der Variante 2 mit 215/35/R18 würde sich die Seitenwandhöhe um 7mm reduzieren was aber laut unserer Werkstätte durch den breiteren Reifen (215 statt 205) welcher auf der besagten Felge weiter nach außen kommt, optisch ausgeglichen würde. Zudem würde der 215/35/R18 Michelin, da es kein Run Flat Reifen ist, eine ähnliche Härte wie der 205/40/R18 Originalreifen mit Run Flat aufweisen.


    Was hält ihr won den beiden Varianten und für welche würdet ihr tendieren?


    Liebe Grüße


    Gerald