Bis auf die Kosten für die Achsvermessung und den Ersatzwagen, den ich leider eine Woche lang beruflich dringend gebraucht habe, musste ich am Anfang nichts bezahlen. Letzte Woche wurden dann noch die Spurstangenköpfe getauscht, die ich allerdings selbst übernehmen musste, da sie als Verschleißteile gelten und es dafür weder Garantie noch Kulanz gibt. Am Ende waren es trotzdem knapp 900 € plus theoretisch noch 700 € für die neuen Sommerreifen. Die hätte ich zwar früher oder später wahrscheinlich sowieso erneuert, weil sie schon älter waren, aber wenn ich das alles vorher gewusst hätte, hätte ich es mir vermutlich nochmal überlegt … ![]()
Bis gestern hatte ich ja die Bremsen im Verdacht, aber ich denke, das hat sich mittlerweile erledigt. Eine Sache beschäftigt mich aber trotzdem noch. Warum war das Problem vor dem Tausch des Lenkgetriebes zweimal verschwunden, nachdem ich das Auto jeweils auf dem Wagenheber hatte und das RDC zurückgesetzt habe?
Gestern habe ich das RDC nach dem Abnehmen der Vorderräder, um nach den Bremsen zu schauen auch zurückgesetzt. Dabei hatte ich kurz den Eindruck, dass das Lenkrad, solange der Fortschritt noch bei 0 % war, gerade stand und das Auto sich ganz normal verhalten hat. Sobald der Fortschritt weiterlief, wurde das Lenkrad wieder schief und das Auto zog wieder nach rechts. Ich wüsste allerdings nicht, was das RDC mit der Lenkung zu tun haben sollte oder ob es irgendwelche Sensoren gibt, die miteinander kommunizieren. Vielleicht war das in dem Moment auch einfach nur Zufall und die Straßenverhältnisse haben den Eindruck gegeben. Trotzdem finde ich es merkwürdig, dass das Problem zweimal sicher weg war, bis das Auto wieder über Nacht stand.
Eigentlich hört sich das für mich ja nach einem Problem am Fahrwerk an. BMW hat mir aber versichert, dass dort alles in Ordnung sei.