Dieselfahrzeuge in Städten verbieten ???

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    • Dieselfahrzeuge in Städten verbieten ???

      Sollte man Dieselfahrzeuge in Städten über 100K Einwohner verbieten? 86

      Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

      Um das Thema etwas von VW loszulösen -

      und als Reaktion auf einen Artikel im Spiegel vom 29. November 2016

      spiegel.de/wissenschaft/mensch…rank-macht-a-1120859.html

      möchte ich hier einmal folgende Diskussion und Abstimmung starten: Sollte man Dieselfahrzeuge in Städten verbieten?

      Natürlich ist das Thema differenzierter zu sehen, so auch die detaillierte Abstimmung.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Snoopy Cooper ()

    • Servus,

      ich habe gleich mal für ein eindeutiges "Nein" gestimmt.
      Wo Reglements Schlupflöcher zulassen, werden diese auch genutzt.
      Egal ob Steuern, ... oder Abgase.

      Daher sollte man Diesel-Fahrer nicht mit einem Fahrverbot strafen - gestraft gehören diejenigen, welche die Reglements verabschiedet haben.
      Wären keine Schlupflöcher da, könnten diese nicht genutzt werden.

      Just my 2 Cents,
      Michael

    • @all - Bitte beim Abstimmen beachten dass die 2 Stimmen

      Stimme 1 für: "Ja, Ja eingeschränkt (3 Varianten), Nein


      Stimme 2 für: Nur Privatverkehr ja oder nein

      sind.

      Dann stimmt die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen mit der Gesamt Zahl der Stimme 1 überein. Im Moment ist es einer mehr bei Stimme 1.

    • mv993 schrieb:

      @Willi Cooper

      Wo sollte ich Deiner Meinung nach mein zweites Kreuz machen?
      Passend zu "Nein, generell nicht"?

      Ich steh grade auf dem Schlauch ...
      Bei Dir ist gar keine 2. Stimme aufgrund der Antwortauswahl notwendig. Generell nein heisst ja nicht ja für das Verbot des Privaten Verkehrs.
      Da aber die "privat Option" irritiert, nehm' ich sie mal raus, auch deshalb weil sie keiner bisher angekreuzt hat.
      Also ab jetzt nur 1 Stimme.
    • Ich oute mich mal - ich plädiere für Fahrverbote, der Diesel-PKW die nicht EU5 /vergleichbare Stufe LKW ab einen zu bestimmenden Zeitpunkt erfüllen. Es gibt technische Lösungen zur Abgasreinigung. - funktionierende, aber kostenintensive.


      Natürlich nicht sofort, sondern nach Übergangsphase, zwecks Regulierung der Nachrüstlösungen etc.

      Ich bin aber auch gegen ein generelles Fahrverbot. Der Diesel kann nach meiner Meinung auch Sinn machen.

      Ganz wichtig wäre für mich, dass alle Grenzwerte auch REAL eingehalten werden und auch perspektivisch angepasst werden - wer oder was auch immer dafür zuständig ist, sollte das primäre Ziel des Gesundheits- und Umeltschutzes verfolgen. Die paar Milliarden weniger Gewinn, welche in die richtige Technik bzw. Verfahren eingesetzt werden, werden sicherlich später mittelfristig wieder reinkommen.

      Mit kurzfristiger Gewinnmaximierung kommt da keiner weiter - gutes Beispiel ist da ein Automobilkonzern mit der Zentrale W-burg.

      Daher sage ich: Fahrverbote ja, aber mit Augenmaß und Weitsicht.

      BLUCIE - S Princess
    • Ich bin für ein generelles Verbot . Man muss das aber langfristig betrachten , der Fahrer/Käufer kann ja nichts dafür das die Politik gepennt hat und mit sinnfreien Steuerentlastungen für Diesel dieses Problem künstlich generierte .
      Der Dieselmotor ist für ein Ottonormal PKW nicht gemacht , er gehört in LKWS und Schiffe . Man hat ihm gewisse Manieren und Leistung zu Gunsten von Standfestigkeit und hohen Abgasen anerzogen . In meinen Augen ist das Nonsens , weil die Stickoxyde nur schwer in den Griff zu bekommen sind und wenn , wird's teuer .
      Nein wir müssen generell weg vom Dieselwahn für jedermann :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SirToby ()

    • Interessant wird sein wie schnell die Hersteller sich umstellen.
      Es braucht ja nicht unbedingt ein Verbot, um Kunden zögern zu lassen noch Diesel zu kaufen.
      Un das wird passieren, da bin ich relativ sicher.

    • Ich denke was wir brauchen sind Änderungen am Reglement.
      Nur wenn die Vorgaben keine Schlupflöcher zulassen, wird entweder teure aber wirksame Technik eingebaut, oder der Diesel stirbt von alleine im PKW aus ...

      Ich hab ja unseren Familiendiesel (in weiser Voraussicht was da auf uns zukommen mag) grade noch rechtzeitig abgegeben :D

    • mv993 schrieb:

      Ich denke was wir brauchen sind Änderungen am Reglement.
      Nur wenn die Vorgaben keine Schlupflöcher zulassen, wird entweder teure aber wirksame Technik eingebaut, oder der Diesel stirbt von alleine im PKW aus
      ... und der Diesel-Pkw alleine ist NICHT Schuld an der Überschreitung von Grenzwerten. Will sagen: auch alle anderen Schlupflöcher müssen zu!
      BLUCIE - S Princess
    • "Dieselverbot" ist eine dieser blindwütigen Agitationen, die mich auf die Palme bringen. Wie kann man der Autoindustrie erlauben, ein Produkt zu bauen, dessen Nutzung man später verbietet? Der Autofahrer, der sich nicht jedes Jahr ein neues Auto kaufen kann, ist der Leidtragende.
      Ein Paradebeispiel für mich ist Kiel. Die Stadt hat eine sehr hohe NO2 Belastung; natürlich hat man als Schuldige die Autofahrer ausgemacht. Um die zahlreichen großen Fähren, die in der Innenstadt anlegen und jede Menge Schadstoffe ausstoßen, kümmert sich kein Mensch.
      Wenn schon ein Verbot, dann sollte es ältere und die mit hohen CO2 Ausstoß treffen, aber nicht den vor 2 Jahren gekauften Euro 5er oder den Gemüsehändler mit seinem Lieferwagen.

      Mein F55 Cooper - "Sterling" - , hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt, ist am 22.02. beim Händler eingetroffen und seit 05.03.19 glücklich bei mir.
    • Also meiner Meinung nach ist ein Diesel verbot momentan nicht umsetzbar es gibt im gewerblichen Verkehr keine wirkliche Alternative - Transporter (Sprinter/ Bus Klasse) sind nur im Promille bereich mit anderen Antrieben versehen und bei LKW < 3,5 T gibt es keine andere Wahl als den Diesel

      Man könnte den Privatverkehr Drosseln aber wo will man da Grenzen setzten und wer will nachher Effektiv Kontrollieren wer Diesel/Benzin fährt - Optisch mittlerweile kaum noch möglich Akustisch für geschulte Ohren vielleicht noch hörbar aber auch nicht bei jedem Fahrzeug (Soundgenerator und co.)

      Man könnte allerdings den Benziner bzw. Hybrid/benziner oder E Fahrzeuge für Privat und evtl. dann auch für Gewerbe Attraktiver gestallten und damit meine ich nicht die paar Euro Elektro-Prämie...

    • @Skipper und @01goeran,

      eure Argumentation ist in Teilen nachvollziehbar.
      Sie würde aber dazu führen, dass sich überhaupt nichts ändert - weil dann alle mit den Argumenten kommen,

      - man wäre ja nur der Buhmann,
      - andere müssten dann auch eingeschränkt werden
      - wirtschaftlich benachteiligt
      - man hätte sich ja damals drauf verlassen, da man das Auto zulassen durfte
      - etc.

      Natürlich muss man auch die Fähren und Cruiseships rangehen.
      aber das ist kein Argument, nicht die Diesel zu betrachten.

      Man trifft öfter mal im Leben persönliche Entscheidungen, die sich im Nachhinein als nicht glücklich darstellen.
      Wenn tatsächlich Diesel NOx so gesundheitsschädlich in Verbindung mit hoher Konzentration in den Städten ist, muss etwas getan werden.
      Und nicht in hundert Jahren.
      Und dann kann es sein, dass es Konsequenzen für mich hat. Die meisten politischen- und Verwaltungsentscheidungen haben Konsequenzen für mich.

      Es gibt dazu noch eine andere Dimension: Die deutsche Automobilindustrie riskiert - wenn sie weiter nur auf groß und schnell setzt - in absehbarer Zeit ihre Position zu verlieren.
      Technische Brillianz muß ja nicht immer in Größe und Maximalleistung münden. Ein höhere Herausforderung ist in einen kleineren "Rahmen" hocheffiziente Technik zu bekommen.
      Im Moment läuft es noch gut, da die reiche Oberschicht in den emerging countries auf puren Luxus und Image aus ist.
      Allerdings trifft dies nicht auf den Diesel zu. Der war immer eine europäische Eigenheit aufgrund von wettbewerbsverzerrenden Steuervorteilen. Und eine deutsche Eigenheit. In Deutschland ist man generell bereit viel für eine Anschaffung auszugeben, aber nichts für den Unterhalt. War wohl eine Entwicklung der Nachkriegszeit, geht aber nur langsam zurück. Sieht man z.B. auch an der Ausgabebereitschaft für Lebensmittel - für alles was man nicht "behalten" kann, gibt man nichts aus.
      Einzige Ausnahme ist die Eigenheimquote im europäischen Vergleich, aber das ist eine andere Geschichte...
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