Marktanteile Elektromobilität und CO2-Flottenemissionen im Herstellervergleich inkl. Infografiken

  • Report 5/2020 im Anhang.


    Zitat


    BMW Group Marktposition im Herstellervergleich.


    Elektromobilität in Deutschland, EU und Weltweit. Auf Basis IHS Markit New Registrations 1/2020 - 4/2020. (5/2020 Report)


    Quelle:
    https://www.press.bmwgroup.com…leich-infografiken-5/2020


    4/2020:
    https://www.press.bmwgroup.com…leich-infografiken-4/2020


    3/2020:
    https://www.press.bmwgroup.com…leich-infografiken-3/2020

  • CO2-Flottenemissionen 2020:
    Wie nah sind die Autohersteller dem Grenzwert?


    Auszug:


    "Die Strategien, um dem CO2-Grenzwert nahezukommen, sind unterschiedlich. Mit der Daimler AG drohen zumindest einem Konzern heftige Strafzahlungen."


    (...)


    "Elektro-Offensive des Volkswagen-Konzerns


    Auffällig ist, wie stark die Marken des Volkswagen-Konzerns in diesem Jahr in die Elektro-Offensive gegangen sind. Der VW e-Golf ist auch dank massiver Nachlässe das meistverkaufte BEV in Deutschland, und in anderen Staaten des europäischen Wirtschaftsraums wie Norwegen ist der e-Golf ebenfalls erfolgreich. Er wird noch fast bis zum Jahresende weiterproduziert – wohl auch, weil man sich nicht sicher ist, wie schnell die Produktion des ID.3 in Zwickau hochgefahren werden kann. Dazu gesellen sich die baugleichen Kleinstwagen VW e-Up (Test), Skoda Citigo iV (Test) und Seat Mii electric (Test), die nach Abzug der Förderungen ab etwa 13.000 Euro zu haben sind und so einen Nachfrageboom ausgelöst haben. Lange Wartezeiten sind inzwischen die Regel, wer jetzt bestellt, muss sich wahrscheinlich bis 2021 gedulden.


    Es darf als sicher angenommen werden, dass es dem Volkswagen-Konzern gelingen wird, die verbliebene Lücke bis zum Grenzwert im Jahresverlauf zu schließen. Neben dem e-Golf und dem ID.3 tragen übrigens die BEVs im Hochpreissegment zur besseren Bilanz bei: Audi e-tron (Test) und Porsche Taycan (Test) verkaufen sich prächtig.


    Punktlandung von BMW


    Während es der BMW Group dem hohen SUV-Anteil zum Trotz mit der Mischung aus BMW i3, Mini Cooper SE, etlichen PHEVs in allen Baureihen sowie der milden Hybridisierung von Verbrennungsmotoren schon jetzt gelingt, nahezu eine Punktlandung hinzulegen (Zielwert 102 g CO2/km, Ist-Wert 101 g), hat die Daimler AG mit den Marken Mercedes und Smart eine Abweichung von 17 Gramm nach oben: Statt 102 g CO2/km emittieren die bis Ende Mai verkauften Pkw durchschnittlich 119 g CO2/km. Zur Erinnerung: 17 Gramm Differenz mal 95 Euro Strafzahlung multipliziert mit bis zu einer Million Pkw pro Jahr würden 1,6 Milliarden Euro entsprechen. Für Mercedes käme das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn der Konzern kämpft derzeit mit einigen Großbaustellen.


    Muss die Daimler AG Strafe zahlen? (...)"


    Komplett nachzulesen unter:
    https://www.heise.de/hintergru…em-Grenzwert-4843808.html

  • Die nächste Video-Empfehlung :6413: ...


    Das Video ist eher harte Kost, aber guckt mal insbesondere rund um Minute 24ff (ca. 7-8 Minuten) ... da gehts um die EU-CO2-Grenzwerte und da erklärt der Dipl.Biologe das mal ein paar Minuten lang. Mir ist fast die Spucke weggeblieben, wie sehr die Autolobby hier „Verarschungspotenzial“ mitbekommen hat ... Autos mit grösserem Gewicht bekommen nämlich einen Bonus, weil sie ja so schwer sind ... :foto::cursing:


    Kleiner Teaser zum Video: Die aktuellen Regelungen erlauben, dass 1 Elektroauto ca. 5 SUV-Strafzahlungen erspart, die rund 10.000€ gewesen wären. Da fällt mir nix mehr ein. Vor allem das Fazit ist hart: Jedes E-Auto führt wegen dieser Regelung faktisch zu Mehr-Emissionen ;(


    Das erklärt auch, warum der Umsatz von SUVs stetig steigt (Werbung?) und fast 25% des Marktanteils ausmacht (auch im Video vorher zu sehen) ... Das gibts ja gar nicht

  • Nachtrag: Das Video ist zwar aus ökologischer Sicht höchst kritisch und genau deshalb aus meiner Sicht empfehlenswert. Bei ein paar Punkten geh ich nicht mit (Flottenverbrauchs-Thematik wird dem E-Auto zugerechnet), aber andere Punkte sind gut.


    Beispiel? In Norwegen hat der Verkauf von E-Autos dazu geführt, dass der ÖPNV zurückging (>20%). Das darf natürlich nicht passieren, aber das gehört für mich auch zur Lenkungswirkung, die die Politik herstellen muss. Zu einem „Öko-Konzept“ gehört halt nicht nur der Einsatz einer Kaufprämie. Wenn man Gutes tun will, dann muss der ÖPNV drastisch gefördert werden und alle anregen, ÖPNV öfters zu nutzen (auch uns). Da sind wir aus meiner Sicht weiter davon entfernt als von einer flächendeckenden Einführung von Wasserstoff-Autos ;) (siehe anderer Thread)...


    Wir ersetzen einen Verbrenner 1:1 durch ein E-Auto, ich hab ein Jobticket, ich fühl mich aktuell „gut“, aber nachdenklich macht so ein Video schon ...


    Ich glaube, ich bin abgeschweift, sorry :)