Gesetzentwurf für Anspruch auf E-Auto-Ladepunkte in Wohnhäusern beschlossen.

  • Falls es jemand interessiert (für mich ist das zB von immenser Bedeutung!): https://www.heise.de/news/Gese…HSYpw8bcYfz1CPUNZA4rNVxIc


    Man hat jetzt endlich einen Anspruch darauf eine Lademöglichkeit in der Tiefgarage (auf seine Kosten) installieren zu lassen.

    Gut zu wissen, dass sich das politische Berlin auch noch mit anderen Fragen als denen zu SARS-CoV2 beschäftigt.
    Weiß man schon, welche Leistung diese Ladepunkte haben können?

  • Ich denke, dass das durch die vorhandene Infrastruktur beschränkt ist. Man muss die Kosten ja auch selber tragen, d.h. wenn man jetzt einen komplett neuen Stromanschluss für einen 50kw Lader o.ä. in die Tiefgarage legen möchte, dann wäre das vermutlich ein teurer Spaß. Und im Gesetz heißt es "Jeder Wohnungseigentümer kann angemessene bauliche Veränderungen verlangen." was angemessen ist müssen vermutlich dann Gerichte entscheiden. Ich sehe für meinen Fall jedoch ziemlich gute Karten, direkt neben meinem Stellplatz ist eine 230V Steckdose, da kann mir keiner erklären, dass ein Zwischenzähler und eine Steckdose/Wallbox nicht angemessen wäre.

  • Es kann aber durchaus sein, dass der Leitungsquerschnit nicht für mehr als ca. 3 KW/h ausreicht. Das reicht für einen Hybriden. Mit einem E-Auto musst dann schon lange warten bis der Akku wieder voll ist.

    Greetings vom Max


    Dummheit ist ein weit verbreitetes Gut, das manche stolz wie ihr Allerheiligstes vor sich hertragen.

  • Der eigene finanzielle Aufwand ist das Eine. Etwas anderes sind die Bedenken der örtlichen Energieversorger.
    Ich frage deshalb, weil im Zuge eines Neubauvorhabens hier in der Nähe (2 Mehrfamilienhäuser, 10/14 Parteien, eine gemeinsame Tiefgarage) die Diskussion aufkam.
    Da können zB nicht für alle Stellplätze Ladepunkte mit 11KW oder mehr bereitgestellt werden. Hierzu müsste beim örtlichen Energieversorger eine (ich nenne das jetzt mal so:) "Auflastung" beantragt werden, was das gesamte Bauvorhaben ziemlich viel teurer machen würde.
    Dagegen sei es kein Problem, jeden TG Stellplatz mit einer Haushaltsstromleitung zu versorgen.
    Jetzt gehen die Überlegungen dahin, in der TG 2-3 allgemein nutzbare Ladepunkte zu errichten...nach dem Motto: first come, first serve (wie das dann im Einzelnen gehandhabt werden kann, weiß allerdings niemand)

  • Ich denke, dass es besser ist einen 230 V Anschluss zu haben als gar nichts. Wenn man von einer durchschnittlichen Standzeit von 8 Stunden ausgeht, sind ja wieder ca. 20 KW im Akku (Ladeverluste berücksichtig). Das reicht den meisten ja für den Weg zur Arbeit und zurück.


    Wenn ich allerdings morgens mit dem Auto auf Tour muss, sieht es schon ganz anders aus.

    Greetings vom Max


    Dummheit ist ein weit verbreitetes Gut, das manche stolz wie ihr Allerheiligstes vor sich hertragen.

  • Es kann aber durchaus sein, dass der Leitungsquerschnit nicht für mehr als ca. 3 KW/h ausreicht. Das reicht für einen Hybriden. Mit einem E-Auto musst dann schon lange warten bis der Akku wieder voll ist.

    Mir würde das locker reichen, für die 20 km die ich pro Tag fahre, selbst wenn es 50km sind, dann reicht über Nacht laden völlig aus.


    Jetzt gehen die Überlegungen dahin, in der TG 2-3 allgemein nutzbare Ladepunkte zu errichten...nach dem Motto: first come, first serve (wie das dann im Einzelnen gehandhabt werden kann, weiß allerdings niemand)

    Meine Überlegung wäre dazu eine/zwei Schnelllademöglichkeit in der Mitte von 4 oder sogar 6 Parkplätzen, so dass dort 6 Leute auf eine Schnellademöglichkeit zugreifen können (natürlich nicht gleichzeitig), dazu noch jeder eine normale Lademöglichkeit, die ja im Normalfall ausreichen sollte. Dazu dann etwas Menschenverstand (ja, dadran könnte es scheitern) und es sollte eigentlich klappen.

  • Bewahre deinen Glauben an den Menschenverstand. Meine Erfahrungen im Wohneigentum decken sich leider nicht damit.

    Greetings vom Max


    Dummheit ist ein weit verbreitetes Gut, das manche stolz wie ihr Allerheiligstes vor sich hertragen.

  • Tja, die WEG-Reform sollte ja noch vor der Sommerpause beschlossen werden. Daraus wurde nun wohl nix. Ist scheinbar wg. offener Fragen bezüglich der Änderungen zu den Verwalterrechten an die Gremien zurückgegeben worden.


    Für mich ist das besonders ärgerlich. Bin jetzt bei meiner geplanten Wallbox auf die Zustimmung aller anderen 9 Parteien angewiesen. Und so, wie das bisher bei unserer WEG lief, findet sich mind. ein Bedenkenträger, der ablehnen wird... schade.


    Gruß Jürgen