WALLBOX für F60 SE - Nutzen & Vorteile

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • asc schrieb:

      Vermutlich wird der Unterschied zwischen Steckdose und Wallbox nicht so groß sein, wenn beide eine eigene Sicherung und ein vernünftiges Zuleitungsjabel haben.

      Aber abgesehen davon. Wie viele in Deiner Nachbarschaft haben noch ein E-Auto das sie Zuhause laden? Die Netzbetreiber sind in Wohngebieten nicht auf eine solche dauerhafte Belastung ausgelegt.
      In meiner näheren Nachbarschaft gibt es derzeit ca. 8 - 10 E-Fahrzeuge (überwiegend i3 und Tesla) - Tendenz steigend.
      Aktuell wird die Infrastruktur für die wenigen Fahrzeuge noch ausreichen. Interessant wird es, wenn in ca. 4-5 Jahren die kritische Menge erreicht wird.
      Einige Stromanbieter werben sogar mit Wallboxen und Sondertarifen für E-Fahrzeuge - zu bestimmten Tageszeiten wird günstig Strom über eine gesonderte Hausanschlußleitung zur Verfügung gestellt.
      Vergleichbar zu DSL-Leitungen (Shared Medium) wird es auch im Stromnetz zu Engpässen kommen. Bis der große Run beginnt und viele E-Fahrzeuge in einem engen Radius das Stromnetz befeuern, müssen die Infrastrukturanbieter auf jeden Fall eine Lösung haben.
      ""
    • HeMa59 schrieb:

      Eine Markensteckdose (ich nehme immer Busch&Jäger) mit einem für den Außenbereich zugelassenen Kabel ist garantiert genausos sicher wie eine Wallbox. Die braucht übrigens auch eine Kabelzuführung. Und eine vernünftige Absicherung (z.B. 16 A) mit einem Fehlerstromschutzschalter (am Besten separat nur für den Außenbereich) braucht man in beiden Fällen. Ob ein Gerät eine ein- oder dreiphasige Versorgung benötigt, richtet sich nach dessen Stromverbrauch, nicht nach irgendwelchen Sicherheitskriterien. So werden Herde heute häufig einphasig mit einem normalen Schukostecker angeschlossen. Nur Kochfelder (mit einem höheren Energiebedarf) sind meist dreiphasig.

      Egal ob nun Wallbox oder Steckdose: In beiden Fällen muss die Installaton professionell erfolgen. Dann ist sie auch in beiden Fällen sicher.

      Meine Außensteckdosen im Garten sind mittlerweile 23 Jahre alt. Und nie gab es Probleme.
      zum Anschluss vom E-Herd:

      Die Geräte brauchen eigentlich auch keine drei Phasen (400Volt).
      Das wird nur gemacht um das Stromnetz des Hauses und somit die Sicherungen zu „schonen“ wenn alle Herdplatten und der Backofen gleichzeitig in Betrieb gehen.

      Die einzelnen Bauteile benötigen nur 230Volt.

      Wichtig für den Betrieb im Freien :
      FI Schutzschalter, wenn möglich separat absichern und einen entsprechenden Sicherungsautomaten verwenden (Belastung und Trägheit).

      Hatte jetzt natürlich nichts mit der Wallbox an sich zu tun ;)

      R57 :6413: F54

    • Ich habe mir jetzt eine PV-Anlage (40m², 7,8kWp) auf die Garage montieren lassen. Dabei wurde auch gleich vom Haus zur Garage ein 5x10² Erdkabel eingebaut. An dem hängt jetzt über eine separate Sicherung und einen FI meine 230V-Ladesteckdose. Für eine spätere Wallbox habe ich jetzt eine (nicht über einen FI abgesicherte) Verteilerdose in der Garage installieren lassen. Was ich vorher nicht wusste: Die Wallbox darf nicht über einen FI angeschlossen werden, da sich dieser mit dem in der Wallbox verbauten FI ins Gehege kommen würde.

    • Effzehler89 schrieb:

      Hallo, auch wenn es nicht ganz zum Thema passt: Ich habe für den i3 zu laden eine Wallbox von Innogy.
      Wäre dies eine alternative? 3 Phasig ich glaube 11 KW.

      Gruß
      @Effzehler89
      Mit den Lösungen der einzelnen Stromversorger habe ich mich auch beschäftigt. Meiner Meinung sind die angebotenen Wallboxen viel zu teuer, die mir angeboten wurden. Interessant sind nur die Stromtarife im Rahmen des Wallbox-Kauf - hier wird wohl mit Quersubventionierung gearbeitet.
      Noch habe ich keine für mich passende Lösung gefunden und bin weiter auf der Suche.
    • Tlw. interessante Beiträge zum Schmunzeln. Wundert mich dass keiner einen Warpfeldgenerator erwähnt hat.

      Die für viele Owner, mysteriösen Bauteile einer WB sind in erster Linie kein Voodoo, sondern eine Steuerplatine die mit dem Wagen kommuniziert und ein Schütz.
      Kosten zusammen: gute 100,- Euro

      Kommen wir zum FI: Zwei hintereinander sind nicht erlaubt. Vorbildlich ist eine WB Installation mit seperater Zuleitung und einem (alleinigen) FI Typ A-EV.



      Aber kein "Muss" . In der Regel reicht der Fi in der Unterverteilung.

      ( Laut DIN VDE darf dem 30mA FI TypB netzseitig kein 30mA FI TypA vorgeschaltet werden da ansonsten der FI TypA "erblinden" könnte. (Laut dem Funktionsprinzip eines 30mA FI TypA und laut unabhängigen Messungen schaltet ein 30mA FI TypB jedoch aus bevor es zu einer Beeinträchtigung des 30mA FI TypA kommt!)

      Quelle: goingelectric.de/wiki/Normgere…ung_von_Ladeinfrastruktur


      Vorsichtige Naturen nehmen den o.a. FI A-EV der aber nicht ganz preiswert ist.

      Der Rest ist ein mehr oder weniger blankes oder buntes Gehäuse (für die Show oder auch nicht) . Ergo baut man sich , als kundiger wie verantwortungsvoller Nutzer das Ding selber. 8)

      Etwas "Luxus" darf es beim Eigenbau gerne sein:

      mini-f56-forum.de/index.php/At…10b081cf246ef098cd673636e


      Alternativ kann man natürlich mit 10A und den mitgelieferten ICCB gefahrlos an einer "normalen" Schuko laden, das machen täglich Tausende Owner, dauert nur länger.
      Mit Deiner Variante habe ich mich auch beschäftigt ;)
      Hätte ich nicht den immensen Aufwand der Hauseinführung um das Kabel zum Stellplatz zu führen, hätte ich Deine Lösung als Provisorium umgesetzt.
      Da ich technisch zwei linke Hände habe, brauche ich immer einen Elektriker bzw. Fachmann und die können in meiner Region die Preise so ansetzen, das selbst die einfachste Lösung unwesentlich preiswerter, als eine Wallbox mit integrietem FI-Schalter, ist.
      Falls Du Bock hast, kommst Du zu mir und installierst Deinen Lösungsansatz! :D
    • @380Volt
      Der Strom wird durch die Wallbox nicht besser, da hast Du Recht.
      Ich bin ein Spielkind und will auf meinen Mobile Devices diverse Informationen ablesen können, wie z.B. Restladezeit, etc..
      Hast Du für die Informationsauswertung und -Übermittlung auch einen Ansatz?

      Wir entwickeln hier selbst eine Alternative und vermarkten die dann! :D
    • Datacar schrieb:

      Effzehler89 schrieb:

      Hallo, auch wenn es nicht ganz zum Thema passt: Ich habe für den i3 zu laden eine Wallbox von Innogy.
      Wäre dies eine alternative? 3 Phasig ich glaube 11 KW.

      Gruß
      @Effzehler89Mit den Lösungen der einzelnen Stromversorger habe ich mich auch beschäftigt. Meiner Meinung sind die angebotenen Wallboxen viel zu teuer, die mir angeboten wurden. Interessant sind nur die Stromtarife im Rahmen des Wallbox-Kauf - hier wird wohl mit Quersubventionierung gearbeitet.
      Noch habe ich keine für mich passende Lösung gefunden und bin weiter auf der Suche.
      Unser Energy-Versorger vor Ort bietet dieses Gerät als Rundumsorglos Paket an - also Festpreis incl. Montage wenn der Weg vom Hausanschluss zum Montageort nicht länger als 7m ist :)

      Mennekes soll ja der beste Hersteller derzeit sein. Hat in ganz Schweden die gesamte Elektroinfrastruktur erstellt und soll die besten Geräte und Patente am Start haben.

      Mein Elektrikermeister am Ort meinte, dass die 230V Steckdose zwar geht aber auf jeder Fall auch hier ein direktes Kabel mit entsprechendem Kabelquerschnitt an den Sicherungskasten gehen muss mit einer separaten 11KW Absicherung und FI Schalter. Sonst rät er dringend aus Sicherheitsgründen von einer Ladung über die Steckdose ab.

      Ich habe eine 2er Ladestation direkt vorm Büro und werde mal sehen ob das ausreicht. Tendenz ist aber eine Wallbox an der Hauswand zu montieren.
      Für alle die meinen sie wissen wie der Hase läuft - er hoppelt :D
    • Deine 230V-Leitungen sind wahrscheinlich mit 16A abgesichert. Dafür reicht eigentlich ein 1,5 quadrat, wenn man auf der sicheren Seite sein will ein 2,5 quadrat. Die Absicherung wird in Ampere angegeben, nicht in kW. 11 kW ist übrigens die maximale Leistung, die man dreiphasig bei 16 A Absicherung ziehen kann. Deswegen begrenzen die meisten dreiphasigen Wallboxen die Leistung auch auf 11kW. Für höhere Leistungen sind Hausanschlüsse und Verkabelungen meist auch nicht ausgelegt. Wer mehr will, muss in die Verkabelung investieren und eine Genehmigung vom Stromversorger einholen.

    • Datacar schrieb:


      Alternativ kann man natürlich mit 10A und den mitgelieferten ICCB gefahrlos an einer "normalen" Schuko laden, das machen täglich Tausende Owner, dauert nur länger.
      Da der Akku nur 7,6kW hat, ist es kein Problem, ihn über Nacht mit 230V/10A zu laden. Selbst wenn er praktisch leer ist, dauert das gerade mal 3,5h. Und solange steht er doch jede Nacht. Bei dieser Akkugröße ist eine Wallbox schlichtweg hinausgeworfenes Geld.
    • Ich habe in der Garage auch nur einphasig liegen.

      Im Mini Se ist ein Ladeziegel dabei, der nur 2,3kW Ladeleistung hat. Der zieht also nicht mehr als 10A, kann damit aber locker 14 Stunden aushalten, ohne dass die Schuko Steckdose heiß wird. Zusätzlich kann man die Ladeleistung im Auto begrenzen.

      Trotzdem werde ich mir eine Wallbox kaufen. Zum einen werden sie in NRW gefördert, ich kann, ordentlich verdrahtet oder mit CEE blau 16A ziehen und ich habe die Kabel ordentlicher in der Garage, es liegt nichts auf dem Boden und ich brauche nur noch den Stecker einstecken.

      Jörg

    • @Pastis
      Da für mich der F60 SE, auf Grund der sehr geringen Elektroreichweite, bei Temperaturen unter 25 *C, ein Griff ins Klo ist, habe ich Abstand von der Investition in eine Wallbox samt zugehöriger Elektroinstallationen genommen.
      Wenn ich ein 100% E-Fahrzeug hätte, wäre eine Wallbox für mich unabdingbar.

      Aktuell fahre ich im Schnitt 80-90 KM/Tag (war für mich bei Anschaffung des F60 SE nicht absehbar - damals lag ich bei 25-30KM/Tag) und lade nachts an einer normalen Haushaltssteckdose. Am Anfang hatte ich Sorgen das diese überhitzt, was zum Glück nicht der Fall ist.
      Wenn Euer Fahrprofil viele kleine Kurzstrecken am Tag beinhaltet, die kumuliert über 30 KM/Tag ergeben, macht eine Wallbox auf jeden Fall Sinn, wenn Ihr einen entsprechend eingerichteten Parkplatz nutzen könnt.

      Deshalb wechselt mein F60 SE innerhalb der Familie, wenn der F54 SD All4 Ende März bei mir eintrifft.
      In Sachen Fahrspass ist der CM SE echt top, wenn beide Motoren im Einklang Schub leisten.
    • ANZEIGE