Wegen steigender "Elektrogeilheit"...

  • http://www.krone.at/605437


    Mit der Energie bzw den Emissionen die notwendig ist um einen Tesla-Akku herzustellen, kann ein herkömmliches Auto schon mal 80.000km fahren!! :/


    Und wie lange gibt es jetzt die Tesla-Modelle mittlerweile?
    Tesla verkauft ja "gebrauchte" Akkus als Power-Wall usw.
    Die Akkus haben also schon die Nutzungsdauer im Auto erreicht und werden nun für weniger intensive Verwendungen hergenommen.
    Einerseits zwar gut, weil der Akku ja noch nicht kaputt ist, dennoch ist das Ganze recht fragwürdig meiner Meinung nach.

    Ich muss nichts kompensieren. Ich fahre einen MINI.

  • Ich hoffe doch sehr, dass die Akku´s als Energieträger für Elektromobilität nur eine Übergangstechnologie darstellen.


    Vielleicht muss jetzt auch schon darüber nachgedacht werden, dass die Akku´s nicht so eine Marktmacht bekommen, wie es z.B. bei den Verbrennermotoren passierte und passiert - die Technologie solange wie möglich am Markt halten, um solange wie möglich Geld aus dem Produkt herauszuquetschen.


    Is nur so ein spontaner Gedanke von mir.....

  • Lieber wäre mir ja, wir machen aus dem vielen Ökostrom einen sauberen Antriebstoff wie z.B. Wasserstoff oder was Audi gerade mit dem g-tron postuliert.

  • es mag zwar möglich sein dass man mit der energie die für die akkuproduktion benötigt mit einem "herkömmlichen auto" 80.000km fahren kann, aber die gegenthese würde so aussehen:
    mit der energie die für die produktion eines 4-zylinder-motors + abgasanlage notwendig ist, kann ein elektro-auto ca 80.000km fahren.
    weil vielleicht die produktion des ganzen nicht ganz so energieintensiv ist, danach der verbrauch aber geringer und das gewinnt über die zeit. von der 2. verwertung des akkus sprechen wir da noch garnicht.


    kronen-zeitung, teil des qualitätsjournalismus :D



    der rest vom artikel ist auch eher fragwürdig. sicher ist es wichtig welcher strom in den akku kommt. daran sind aber nicht die elektroautos schuld. im gegenteil ist es bei sehr vielen e-auto-fahreren so, dass ihnen das durchaus bewusst ist und sie zu einem passenden stromanbieter wechseln und so regenerative energien fördern.


    das gejammer über die reichweite und die rohstoff-engpässe... naja lassen wir das. wer einen schlechten artikel schreiben will, macht das einfach.

    Einmal editiert, zuletzt von miniGT ()

  • "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" .... Selbiges gilt wohl auch für diese ganzen Studien. Ich bin wirklich verwirrt, man liest eigentlich pausenlos etwas anders.


    Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob wir in 20 Jahren alle nur noch elektrisch fahren bzw. wann das so sein wird.


    Ein riesen Problem wird doch auch die Infrastruktur sein, um zu gewährleisten, dass es in München, Berlin, Frankfurt etc. nicht zum Black-Out kommt, wenn alle Arbeitnehmer und 17:00 nach Feierabend Ihre E-Autos an den Strom hängen. :/


    Und wie läuft es in dünn besiedelten Gegenden? Gibt es überall die entsprechenden Ladesäulen? Wir schaffen es ja hierzulande noch nicht einmal, die kplt. Bevölkerung mit schnellem Internet zu versorgen. ;)


    Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie das alles so weiter geht ...


  • Ein riesen Problem wird doch auch die Infrastruktur sein, um zu gewährleisten, dass es in München, Berlin, Frankfurt etc. nicht zum Black-Out kommt, wenn alle Arbeitnehmer und 17:00 nach Feierabend Ihre E-Autos an den Strom hängen. :/

    Das sehe ich ebenfalls noch als großes Problem. Wurde auch neulich auf einem Vortrag einer Firma welche Solaranlagen verkauft thematisiert.


    Und wie läuft es in dünn besiedelten Gegenden? Gibt es überall die entsprechenden Ladesäulen? Wir schaffen es ja hierzulande noch nicht einmal, die kplt. Bevölkerung mit schnellem Internet zu versorgen. ;)

    Wir haben in unserem 23 Häuser Kaff zwar kein schnelles Internet, aber zwei Ladestationen.
    Wenn die Sonne scheint sogar mit Solarstrom vom Dach.


    Das wird auf dem Land vermutlich einfacher zu realisieren sein als in Ballungsräumen.

  • Ich lade meine Zoe alle 2 Wochen. Und da ich Schicht arbeite auch nicht immer um 17:00 Uhr.
    Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten das zu regeln. So groß wie viele denken ist das Problem nicht. Es kommen ja nicht auf einen Schlag 500000 Elektroautos dazu.

  • Wir haben in unserem 23 Häuser Kaff zwar kein schnelles Internet, aber zwei Ladestationen.Wenn die Sonne scheint sogar mit Solarstrom vom Dach.


    Das wird auf dem Land vermutlich einfacher zu realisieren sein als in Ballungsräumen.

    Also wenn du tagsüber daheim bist und erst in der Nacht arbeitest, dann ja ^^

    Ich muss nichts kompensieren. Ich fahre einen MINI.

  • Irgendwann wird man auch beim Arbeitgeber, beim Einkaufen usw laden können. Und man muss auch nicht immer von 10-100% aufladen.
    Es reicht für viele während der Woche den Akku auf einem Stand zu halten und zum oder während dem Wochenende voll zu laden. Im Sommer lade ich z.B. jeden Tag nur 15 Minuten und mein Akku wird so bis zum Wochenende fast von selbst voll.
    Mag für Menschen die jeden Tag 200km fahren nicht zutreffen, die können von mir aus was anderes benutzen ;)